E-Carsharing im Quartier der Zukunft

Bewohnern im „Horlache-Park“ steht eine Ladestation und ein Opel Corsa-e zur Verfügung

Von Maik Landwehr

Wie kam es zu der Carsharing-Station?

Rüsselsheims erste Elektroladesäule im öffentlichen Raum steht jetzt im „Quartier der Zukunft“ (QuarZ). Damit verbunden ist eine Carsharing-Station: Bewohner aus dem „Horlache-Park“ können sich einen Opel Corsa-e ausleihen. Der Horlache Park ist für ein Forschungsprojekt ausgewählt worden, bei dem das Wohnquartier digital vernetzt wird, Unterstützt wird das rund 3,8 Millionen Euro teure QuarZ-Programm, das die Stadtwerke mit vier Partnern aus Wissenschaft und Technik betreiben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. In diesem Beitrag wird erläutert, was es mit dem E-Carsharing und der Ladesäule auf sich hat.

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Die wichtigsten Schritte hin zur betriebsbereiten Ladesäule

Von Oliver Müller

Was muss ein Interessent tun, wenn er eine Ladesäule installieren möchte? Diese Frage bekommen die Stadtwerke Rüsselsheim als Netzbetreiber, Stromversorger und Energiedienstleistungsanbieter derzeit häufiger gestellt. Die Nachfrage zeigt das steigende Interesse innerhalb der Rüsselsheimer Bevölkerung sowie dem regionalen Umfeld für das zukunftsträchtige Thema der Elektromobilität. Der folgende Beitrag erläutert die wichtigsten Schritte hin zur betriebsbereiten Ladesäule.

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Eine grafische Programmiersprache für das Quartier der Zukunft

Von Marcel Altendeitering

Die Stadtwerke Rüsselsheim forschen mit vier Partnern aus Wissenschaft und Technik an neuen digitalen Dienstleistungen im Wohnumfeld. Dazu wurde der Horlache Park in Haßloch-Nord als „Quartier der Zukunft“ ausgewählt. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützten Vorhabens ist die Entwicklung eines Systems aus Sensoren und IT für den Alltag. Hierfür entwickelt das Fraunhofer ISST in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Rüsselsheim und weiteren Projektpartnern eine neue grafische Programmiersprache. Im nachstehenden Beitrag werden die Vorzüge dieser neuen Programmiersprache erläutert. Um die Hintergründe besser zu verstehen, gibt es zunächst eine allgemeine Einführung.

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Hat das Rüsselsheimer Gasnetz eine Zukunft?

Hans-Peter_Scheerer_100Über die Perspektiven des Gasnetzes in Rüsselsheim

Von Hans-Peter Scheerer

Der Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim, Hans-Peter Scheerer, hat sich in einem Kurzvortrag mit den Perspektiven des Gasnetzes befasst. Anlass hierfür ist die Diskussion um die Wärmewende, wie die Energiewende im Wärmesektor bezeichnet wird. Sie steht vor allem für die Abkehr von fossilen Energieträgern beim Heizen und setzt stattdessen auf die Elektrifizierung der Wärme durch Ökostrom. Doch wird dann noch ein Gasnetz in der heutigen Größenordnung benötigt?

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Eine optimale Nahwärmelösung für das Max-Beckmann-Viertel

Daniel_Cannas_100Von Daniel Cannas und Sven Halling

Im Keller des Gebäudes im Joseph-Beuys-Weg 2 versorgt jetzt ein modernes, leistungsstarkes Blockheizkraftwerk (BKHW) das Max-Beckmann-Viertel mit Wärme. In diesem Beitrag wird beschrieben, wie es zu diesem Projekt kam – und warum es eine große Herausforderung für die Rüsselsheimer Stadtwerke war.

Im Keller dieses Gebäudes befindet sich die Heizzentrale, von der aus das Wohnviertel Max-Beckmann-Weg versorgt wird.
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Smarte Zähler und digitaler Wetterhahn

Im „Quartier der Zukunft“ der Stadtwerke ist einiges bereits installiert oder konkret in Planung – www.quartier-der-zukunft.de/

Von Maik Landwehr

Jalousien, die automatisch die Fenster verdunkeln, wenn die Sonneneinstrahlung dies gerade erfordert, intelligente Gas-, Strom- und Wasserzähler, die bei Verbrauchsanalyse und Kostenprognose helfen und auch Hinweise zur Energieeinsparung geben: Das sind zwei der vielen Möglichkeiten, die das digital vernetzte „Quartier der Zukunft“ bietet. Bei dem Vorhaben in Haßloch-Nord, gelegen zwischen Matthias-Grünewald- und Moritz-von-Schwind-Straße, handelt sich um ein auf drei Jahre angelegtes, 3,8 Millionen Euro teures Forschungsprojekt, für das sich die Stadtwerke erfolgreich beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beworben haben. In diesem Beitrag wird der Stand der Dinge beschrieben.

Foto: AdobeStock/U. J. Alexander
Foto: AdobeStock/U. J. Alexander
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Wie viele Elektrofahrzeuge verträgt das Rüsselsheimer Stromnetz?

Matthias_Schweitzer100x100Nur ein drittes Umspannwerk sichert die Kapazitäten.

Von Matthias Schweizer

Stell Dir vor, der Elektromobilität gelingt der Durchbruch. Was bedeutet dies für die Stadtwerke Rüsselsheim als Netzbetreiber? Können wir die Voraussetzungen für intelligentes Lade- und Lastmanagement schaffen? Und ganz wichtig: Wie viele Elektrofahrzeuge kann unser Rüsselsheimer Verteilnetz aufnehmen, ohne dass es zu einer Instabilität des Netzes käme? In den nächsten Abschnitten möchte ich Antworten auf diese Fragen geben.
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Ihr Handy weiß, wann der Bus kommt

Fabian Blodt
Stadtwerke Rüsselsheim bieten Echtzeit-App über Verspätungen im Fahrplan an

Von Fabian Blodt

Die Feuerwehr rückt vors Krankenhaus aus. Der Alarm stellt sich zwar rasch als falsch heraus. Doch für den Verkehr war die August-Bebel-Straße zehn Minuten nicht passierbar. Auch der Linienbus der Stadtwerke ist davon betroffen, steht im Stau. Doch immerhin können die Fahrgäste an den folgenden Haltestellen erfahren, dass ihr Bus nicht pünktlich ankommen und wie viele Minuten Verspätung er haben wird. Diese Informationen erhalten Fahrgäste der Stadtwerke Rüsselsheim, wenn sie eine App auf ihrem Smartphone aufrufen. Die Stadtwerke sind nämlich der App des Rhein-Main-Verkehrsbundes (RMV) und dem DB Navigator der Deutschen Bahn angeschlossen. Damit bieten wir unseren Fahrgästen mehr Planungssicherheit. In dem nachstehenden Beitrag wird beschrieben, welche Technik eingesetzt wird, damit die Echtzeit-Anzeige funktioniert.

Die Echtzeit-App
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Schimmelfördernd und brandgefährlich? Die Antworten auf die neun größten Vorurteile

Hans-Dieter-Scherer_Gerbig
Wärmedämmung: Mythos und Wahrheit – die Zusammenfassung

Von Hans Dieter Scherer-Gerbig

Viele Halb- und Unwahrheiten kursierten und kursieren zur Wärmedämmung durch die Medien und an manchem Stammtisch. In neun kurzen Beiträgen beleuchtete ich aus meiner langjährigen Erfahrung als Energieberater die Vorurteile und belegte die Vorteile. Im letzten Teil der Serie stelle ich die Pluspunkte der Dämmung nochmal zusammenfassend heraus.

1. Fördert Wärmedämmung die Schimmelbildung?

Ungedämmte und gedämmte Raumkante mit Raumklima 20 °C und 50 % relativer Feuchte | Bild: energieverbaucher.de

Ungedämmte und gedämmte Raumkante mit Raumklima 20 °C und 50 % relativer Feuchte | Bild: Energieverbaucher.de

Bei der ungedämmten Wand kühlt die warme Raumluft besonders in der Raumkante dramatisch ab. Die relative Luftfeuchte steigt erheblich an, da die Luft weniger Feuchte speichern kann. Achtung: Für Schimmelwachstum reicht schon eine relative Luftfeuchte von 80 Prozent aus. Die wird bereits bei einer Oberflächentemperatur von 12,6 °C erreicht. Bei 100 Prozent Luftfeuchte würde das Wasser an der Wand herunterlaufen. Weiterlesen

Die Stadtwerke sind jetzt die Nummer eins in Rüsselsheim

Was der Status „Grundversorger Strom“ für die Kunden und für das Unternehmen bedeutet

Von Jürgen Gelis

Die meisten Kunden in einem Versorgungsgebiet zu haben – welches Unternehmen möchte das nicht? In der Energiewirtschaft hat dieser Status einen besonderen Namen: Grundversorger. Die Stadtwerke Rüsselsheim sind ein solcher Grundversorger schon lange beim Gas, jetzt werden sie es zum 1. Januar 2019 auch beim Strom. Der nachstehende Beitrag erläutert, was es damit auf sich hat und warum es für Kunden von Vorteil ist, sich mal den Tarif anzuschauen, den sie aktuell haben.

Mit günstigen Tarifen und einer großen Werbeaktion, bei der sich Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer auch persönlich einbrachte, ist es den Stadtwerken Rüsselsheim gelungen, größter Stromanbieter in der Stadt zu werden.

Mit günstigen Tarifen und einer großen Werbeaktion, bei der sich Geschäftsführer Hans-Peter Scheerer auch persönlich einbrachte, ist es den Stadtwerken Rüsselsheim gelungen, größter Stromanbieter in der Stadt zu werden.

Wer wird Grundversorger?

Seit 2006, so hat es der Gesetzgeber vorgeschrieben¹, wird alle drei Jahre ermittelt, welcher Stromversorger in einem Netzgebiet die meisten Kunden² hat. Für das Netzgebiet von Rüsselsheim am Main ergab das zum Stichtag 1. Juli diesen Jahres, dass die Stadtwerke Rüsselsheim (vertreten durch ihre Tochtergesellschaft Energieversorgung Rüsselsheim GmbH) mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent vorne liegen und damit die eprimo GmbH ablösen, die derzeit Grundversorger ist. Weiterlesen